Bonn,

Mit Sicherheit dabei

Ob beim Gebäude abstützen, Hochwasser abpumpen oder Brandschutt räumen - bevor sich die Einsatzkräfte des THW für anderen Menschen einsetzen und Hilfe leisten können, steht die eigene Sicherheit der Einsatzkräfte im Vordergrund. Das geht nur, wenn sich alle gegenseitig schützen und sich gefahrenbewusst verhalten – genau wie der fünfte Leitsatz des THW es sagt.

Leitsatz 5: Wir verhalten uns gefahrenbewusst und schützen uns gegenseitig. Quelle: THW

„Wir verhalten uns gefahrenbewusst und schützen uns gegenseitig.“ Das ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten imTHW. Egal auf welcher Ebene, ob im Einsatz oder bei Übung, genauso wie beim Ausbildungsdienst – die Sicherheit und die Gesundheit von THW-Kräften hat stets oberstes Gebot. Damit dies gelingt, gibt es in jedem Ortsverband einen Sicherheitsbeauftragten, der sich genau um diese Belange kümmert. Darüber hinaus beraten ehrenamtliche Fachkräfte für Arbeitssicherheit (FaSi). Einer davon ist Herbert Hönig aus dem THW-Ortsverband Markt Schwaben: „Für mich haben gute Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen bei der Arbeit vonTHW-Einsatzkräften Priorität. Denn nur ein funktionierendes Management von Risiken in diesem Bereich sorgt dafür, dass alle THW-Einsatzkräfte sicher und gesund aus dem Einsatz oder von einer Übung zurückkehren.“Sitzt der Helm richtig? Sind alle Einsatzkräfte beim Aufbau des EGS mit Seilen richtig gesichert? Tragen die Helferinnen und Helfer beim Einsatz in und auf dem Wasser eine Rettungsweste? Mit all diesen Fragen Sicherheitsverantwortliche wie Hönig, damit im Ernstfall alles sicher abläuft. Hönig ist sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe bewusst: „In meiner Funktion als Fachkraft für Arbeitssicherheit kann ich meinen Teil zur Unfallverhütung beitragen. Ich versuche dabei immer, den Herausforderungen im Umgang mit der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz kompetent und ausdauernd zu begegnen.“

Doch nicht nur auf den Sicherheitsbeauftragten und die Fachkräfte für Arbeitssicherheit kann und darf dabei Verlass sein. Genauso gehen THW-Helferinnen und -Helfer stets verantwortungsvoll miteinander um und geben aufeinander Acht. Das Vier-Augen-Prinzip? – Eine Selbstverständlichkeit. Das gilt für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ebenso wie für die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Und zu guter Letzt darf für die Sicherheit natürlich nicht die Einsatzbekleidung fehlen, die für die notwendige Sicherheit der THW-Einsatzkräfte sorgt. Ob Stiefel, Helm, Einsatzanzug oder Socken – als das bekommen die Ehrenamtlichen zur Verfügung gestellt, um jederzeit sicher und geschützt zu sein. Für einen reibungslose Abwicklung und Zustellung der Bekleidung sorgt das THW-Logistikzentrum in Heiligenhaus.

Fachkräfte, Eigenverantwortung, Bekleidung: Nur drei beispielshafte von vielen Dingen, die für Sicherheit und Schutz der Menschen im THW sorgen, ganz so wie es der fünfte Leitsatz vorgibt. 
Nachdem das THW 2013 seine Leitsätze überarbeitet hat, beschreiben seitdem zehn prägnante Aussagen die Werte-Basis für alle Ehren- und Hauptamtlichen imTHW. Die Leitsätze machen deutlich, wofür die Menschen im THW einstehen. An vielen Stellen leben die Menschen im THW diese Leitsätze aktiv und wenden sie in ihrem alltäglichen Handeln an.

Davon profitiert die Gemeinschaft, genauso wie jeder und jede Einzelne. Denn die Leitsätze fördern den Zusammenhalt in und die Identifikation mit der OrganisationTHW. Mit einer mehrere Maßnahmen umfassenden Kommunikationskampagne werden die Leitsätze in den kommenden Monaten vorgestellt, mit dem Ziel die Leitsätze inner- und außerhalb des THW noch bekannter zu machen.


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