Unser Ortsverband

Gründung

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Am 26. Oktober 1991 wurde in Frankfurt (Oder) der erste THW-Ortsverband in Ostbrandenburg gegründet.

In einer feierlichen Stunde überreichte im Frankfurter Rathaus der damalige Direktor der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Herr Dr. Henkel, an den ersten Ortsbeauftragten, Herrn Joachim Wieland, die Gründungsurkunde. In den Jahren von 1991 bis 1994 war unser Ortsverband in einem alten Katastrophenschutzlager aus DDR-Zeiten im Frankfurter Stadtteil Lichtenberg untergebracht. Hier standen uns neben einigen kleinen Büros auch ein Schulungs- und Umkleideraum zur Verfügung. In 5 Garagen fand unsere erste Technik ihren Platz. 

 

 

erste Technik

unsere erste Technik in Lichtenberg

Zu den ersten übergebenen Einsatzfahrzeugen zählte ein Gerätekraftwagen, ein Mannschaftskraftwagen, sowie ein LKW Plane/Spriegel vom Typ W50 sowie ein Autodrehkran "ADK". Kurze Zeit später kamen weitere Fahrzeuge hinzu. Unter anderem zwei weitere W50 LKW, ein UAZ Jeep sowie ein Barkas B1000 und ein Robur LO. Es begann der Aufbau der damaligen Einheiten des erweiterten Katastrophenschutzes, im THW genauer gesagt eines Bergungszuges und eines Instandsetzungszuges. Diese Aufgabe verfolgten die Mitglieder bis 1994. 

Anpassung des THW 1994

Bis zur Wende war das THW fast ausschließlich mit dem Zivilschutz betraut, welcher durch den kalten Krieg eine hohe Bedeutung hatte. Dieses Konzept wurde bis zur Umstrukturierung 1994 verfolgt. Nun wurden die Aufgaben und Einheiten des Technischen Hilfswerkes angepasst und somit änderte sich die Aufteilung der Einheiten und die Ausstattungen. Dies hatte zur Folge das vorgesehene Teileinheiten bis dato nicht mehr in vollem Umfang in Frankfurt (Oder) aufgebaut wurden. Bergungs- und Instandsetzungszüge wurden in einzelne Fachgruppen aufgeteilt und in nun genannten Technischen Zügen zusammen gefasst. Aus der vorhanden Technik wurden zwei Bergungsgruppen für den 1. Technischen Zug geformt, wiederum neue Technik erreichte uns für die Gründung eines zweiten Technischen Zuges. Ebenfalls wurden auf Grund mehrerer Faktoren die Fachgruppen Räumen und Führung/Kommunikation in unserer Dienststelle aufgestellt. Übrig gebliebene Fahrzeuge wie beispielsweise der ADK wurden in andere Ortsverbände abgegeben, um dort den entstehenden Fachgruppen Wassergefahren zugeordnet zu werden. Die drei Pritschen LKW, Typ W50 blieben bei einem Hilfskonvoi, welche wir in unseren Anfangsjahren zahlreich unterstützten, in der Sowjetunion als Sachspende vor Ort.

 

 

die Fahrzeuge der Technischen Züge und Fachgruppen

Umzug/erweitertes Komponentenmodel des THW

Für unseren Ortsverband änderte sich allerdings noch eine Sache - die Unterkunft. Im westlichen Teil der Stadt befand sich die Oderlandkaserne. Ein zu NVA Zeiten als Versorgungs- und Bekleidungslager genutztes Gebäude wurde von der Kaserne ausgegliedert und für uns umgebaut. In diesem zweigeschossigen Backsteingebäude in der Mozartstr. 12a sind wir bis heute untergebracht. In unsere alte Liegenschaft zog wenig später der Löschzug Lichtenberg der Frankfurter Feuerwehr, welche das Gelände bis heute als Unterkunft nutzt. In unserem neuen Objekt fanden wir mehrere große Räumlichkeiten vor, welche auf Grund der steigenden Mitgliederzahlen dringend nötig waren. Auch das Außengelände bot nun neben deutlich größeren und zahlreicheren Garagen, ideale Bedingungen für unsere Ausbildungsdienste. Im Laufe der Jahre bauten unsere Kräfte in Eigenleistung das Gelände um. Es wurden unterirdische Ganganlagen, Übungsdeiche, Trümmerkegel und Hügel geschaffen, um die vielfältigen Aufgaben des THW praxisnah ausbilden zu können. Im Jahre 2002 erfolgte eine erneute Anpassung an die aktuelle weltwirtschaftliche Lage. So wurde der bis zu diesem Zeitpunkt existierende erste Technische Zug aufgelöst, seine veraltete Technik ausgesondert oder umpositioniert. Seid dem existiert im Ortsverband Frankfurt (Oder) ein Technischer Zug mit den Fachgruppen Räumen und Führung/Kommunikation.

Weitere Informationen zu unseren damaligen Fahrzeugen findest du hier.

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