Spreewaldheide OT Butzen, 05.07.2022, von A. Schmiedichen

Waldbrand in der Lieberoser Heide

Am 04.07.22 ist in der Lieberoser Heide ein Brand ausgebrochen. Anfangs waren ca. 13 Hektar betroffen. Am Abend des 04.07.22 erhielt unser Ortsverband diesbezüglich einen Einsatzauftrag. Die Fachgruppe Räumen wurde von der örtlichen Einsatzleitung zum Waldbrand alarmiert.

Staub, Rauch und Morgennebel beeinträchtigten die Sicht

Insgesamt drei Kräfte wurden mit dem LKW-Kipper, dem Tiefladeranhänger sowie dem Radlader Zettelmeyer entsendet. Nach dem Verladen der benötigten Technik, verlegte die Fachgruppe gegen 23:00 Uhr nach Butzen, einem Ortsteil der Gemeinde Spreewaldheide. Dort befand sich die Einsatzleitung sowie der Bereitstellungsraum.

Im Bereitstellungsraum wurde der Radlader abgeladen und zusammen mit dem LKW-Kipper zum eigentlichen Einsatzort verlegt. Vor Ort galt es kritische Punkte in den Fahrwegen der Feuerwehren neu zu befestigen. Meist waren Wendepunkte und Kreuzungen betroffen, da es sich teilweise um losen, trockenen Sand handelte. Aber auch mehrere hundert Meter Fahrweg in einem Brandschutzstreifen mussten nach einiger Zeit planiert werden, da diese Wege, bedingt durch die hohe Anzahl an pendelnden Tanklöschfahrzeugen, stark ausgefahren waren.

Zwischenzeitlich schleppten Radlader und LKW-Kipper auch festsitzende Fahrzeuge frei oder transportierten Schlauchmaterial zu einzelnen Einsatzabschnitten, da beide Fahrzeuge eine höhere Geländegängigkeit aufweisen als Kleintransporter oder Schlauchanhänger.

Gegen 09:00 Uhr traf die Fachgruppe Räumen aus dem THW OV Cottbus ein, welche unsere Kräfte ablöste und nun die Aufgaben fortführt. Ebenfalls war die Bergungsgruppe aus dem THW OV Lübben - Spreewald sowie ein THW-Fachberater im Einsatz.

Unsere Kräfte verlegten samt Technik zurück nach Frankfurt (Oder), und stehen personell und materiell als Ablösung bereit. Das Einsatzende war 12:00 Uhr.

A. Schmiedichen


  • Staub, Rauch und Morgennebel beeinträchtigten die Sicht

  • In der Ferne war der Brandherd zu sehen, durch Munitionsbelastung war ein direktes Löschen jedoch nicht möglich

  • Teilweise grenzt das Brandgebiet an Flächen, welche in den letzten Jahren bereits gebrannt haben

  • An mehreren Stellen im Waldgebiet wurde Löschwasser gefördert oder aus Tiefbrunnen direkt in Tanklöschfahrzeuge gepumpt

  • Die Fahrwege erstreckten sich sowohl über festen Waldboden als auch durch losen Sand

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