Byhlen /Lieberoser Heide, 02.07.2019, von Andy Schmiedichen

Großeinsatz in der Lieberoser Heide

Ende Juni kam es zu einem großen Waldbrand in der Lieberoser Heide. Auch der THW Ortsverband Frankfurt (Oder) kam mit mehreren Einheiten zum Einsatz.

Auf Grund der Monitionsbelastung konnten viele Flächen nicht betreten werden

Den ersten Einsatzauftrag erhielten wir bereits am 25. Juni. Der Führungstrupp der Fachgruppe Führung/Kommunikation unterstützte in der Zeit von 12:00 Uhr bis 02:00 Uhr des Folgetages die technische Einsatzleitung bei der Führung aller eingesetzten Kräfte. Ebenfalls waren zu diesem Zeitpunkt zahlreiche andere THW Einheiten im Einsatz, beispielsweise auch mehrere Fachgruppen Räumen. Ebenfalls wurde unsere Fachgruppe Räumen am 25.06. angefordert, wenn auch erstmal nur rein materiell. Somit wurde die Technik bestehend aus LKW-Kipper, Tieflader und Radlader am besagten Dienstag in das Waldbrandgebiet bei Byhlen verlegt. Noch am Abend des selben Tages folgte ein dritter Einsatzauftrag. Unser Zugtrupp wurde angefordert, um den Einsatzabschnitt "Wasserförderung über lange Wegstrecken" zu leiten. Dieser Teileinsatz wurde in den frühen Morgenstunden des 26.06. beendet.

Allerdings erfolgte am 26.06. um 18:00 Uhr ein weiterer Einsatzbefehl für unseren Zugtrupp. In den Nachtstunden zum 27.06. übernahm dieser die "Einsatzleitung THW" vor Ort und löste Kräfte aus dem OV Lübben ab. Nach einer Schicht war auch dieser Teileinsatz beendet. 

Den fünften Einsatzauftrag erhielten wir am Abend des 27.06.19. Wir entsendeten einen THW-Fachberater zur Unterstützung der Einsatzleitung. Dieser berät Einsatzleitungen, Anforderer, etc. über die Einsatzmöglichkeiten des Technischen Hilfswerks. 

Am Freitagabend (28.06.) kam ein erneuter Einsatzauftrag, dieses Mal erneut für die Fachgruppe Räumen. Über das Wochenende (29.06. - 30.06.) übernahm unsere Einsatzkräfte die Tagschichten und richtete behelfsmäßige Wege her und sorgten für deren durchgängige Befahrbarkeit durch regelmäßige Ausbesserungs- und Planierarbeiten. Zusätzlich stellte unsere 2. Bergungsgruppe am Sonntag ihr SEA 40 kVA für die Verpflegungseinheiten zur Verfügung. An Sonntagabend konnte die Fachgruppe Räumen dann die Technik verladen und zurück in die Heimat verlegen. Die Großschadenslage wurde zu diesem Zeitpunkt als beendet erklärt und die Einsatzstelle wieder an örtliche Einheiten übergeben. Somit zogen einige THW-Einheiten ab.

Am Montag den 01.07. überführten zwei unserer Kräfte dann letzte Ausstattung wie kleinere Stromerzeuger, das SEA 40 kVA, und Teile der Elektroausstattung der 2. Bergungsgruppe wieder nach Frankfurt (Oder). Ebenfalls wurde ein Kühl-LKW, welcher als "mobile Kühlzelle" diente wieder zu seinem Standort überführt. Mit dieser letzten Maßnahme war der Einsatz für uns beendet.

In der darauf folgenden Woche wurden die eingesetzten Fahrzeuge und Austattungsteile gereinigt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. 

Der Waldbrandeinsatz in der Lieberoser Heide war der bisher größte Einsatz in diesem Jahr für unseren Ortsverband. Nahezu jede Einheit war mehr oder weniger an diesem Einsatz beteiligt. Trotz der großen Zahl an Einsatzkräften verschiedener Hilfs- und Rettungsorganisationen verlief alles reibungslos und man arbeitete Hand in Hand. Wir möchten uns daher bei allen eingesetzten Kräften für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken. Ein weiterer großer Dank, geht an das Verpflegungspersonal, wir waren stehts mit Getränken und Mahlzeiten versorgt. 


  • Auf Grund der Monitionsbelastung konnten viele Flächen nicht betreten werden

  • Auf Grund der Trockenheit verteilte sich in den Fahrzeugen viel Staub

  • Mit Hilfe von Radladern wurden Wege planiert, geschottert und verfestigt

  • Immer wieder flammte des Feuer auf

  • Einsatzabschnitt: Wasserförderung über lange Wegstrecken

  • Einsatzabschnitt: Wasserförderung über lange Wegstrecken

  • Führungsunterstützung durch die Fachgruppe FK

  • Auf Grund der Monitionsbelastung konnten viele Flächen nicht betreten werden

  • Aus der nahen Umgebung konnte Verfüllmaterial für die Wege beschafft werden

  • Gruppenbild der eingesetzten Fachgruppen Räumen aus Dessau, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Berlin-Spandau (v.l.n.r.)

  • Auf Grund der Monitionsbelastung konnten viele Flächen nicht betreten werden

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